Infos zu Wellpappe und Qualitäten

Infos zu Wellpappe und Qualitäten

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Wellpappe_1

Decken-papier
Bei Deckenpapier, auch Deckenbahn genannt, handelt es sich um eine glatte Papierbahn, welche mit Hilfe einer Wellenbahn zu Wellpappe verklebt wird. Zu den Deckenpapieren zählen Schrenz, Kraftliner und Testliner.
Höhenriller
Die Rillung ist ein Verarbeitungsvorgang, bei dem die Wellpappe-Umlegekanten eingedrückt werden. Dies kann mit rotierenden Profilscheiben oder mit feststehenden Rill-Linien durchgeführt werden. Der Höhenriller ermöglicht, dass Kartons in der Höhe angepasst werden können. Dazu schneidet man die Kanten bis zur Rillung ein. Die Seitenwand kann dann leicht umgeklappt werden.
Kraftliner
Papiersorte (Primärfaserpapier), die aus mindestens 80 % Zellstoff besteht. Hat die höchste Festigkeit aller Wellpappenpapiere, ist feuchtigkeitsstabil und sehr gut für Transportverpackungen geeignet. Das Flächengewicht beträgt mindestens 120 g/m².
Testliner
Mehrlagige Papiere aus 100% Recyclingfasern mit garantierten Festigkeitswerten, z.B. verwendet als Deckenpapiere bei der Herstellung von Wellpappe. Die flächenbezogene Masse liegt mindestens bei 125 g/m².
Versand-kartons aus Wellpappe
Wellpappe eignet sich besonders gut für Verpackungen, die einen hohen Stoßschutz bieten und schwere Inhalte tragen müssen. Definition nach DIN 55468 T1: Wellpappe ist eine Packstoff aus einer oder mehreren Lagen eines gewellten Papiers, das zwischen mehreren Lagen eines anderen Papiers oder Kartons geklebt ist. Versandkartons gibt es in ein- oder zweilagiger Ausführung.
Wellenstoff
Wellenpapiere zur Herstellung von Wellpappe mit guten Steifigkeitseigenschaften, überwiegend aus Wellpappenabfällen und Zusätzen für die Erhöhung der Steifigkeitseigenschaften.
Wellpappe
Wurde 1871 in den USA erfunden. Auf Grund der guten Verpackungseigenschaften setzte sich dieses neue Material weltweit sehr schnell durch. Hergestellt wird die Wellpappe, indem eine Papierbahn, das so genannte Wellenpapier, zwischen zwei Riffelwalzen hindurchgeführt und dabei mit Druck und Hitze in Wellenform gepresst wird. Dieses gewellte Papier wird anschließend in der gleichen Maschine ein- oder beidseitig mit einer glatten Papierbahn (Deckenpapier) beklebt. In Deutschland wird Wellpappe vorwiegend aus Recyclingpapieren hergestellt. Hierzu zählen z.B. Schrenz, Testliner und Wellenpapier. Die gebräuchlichsten Wellpappe-Arten sind: einseitige Wellpappe, einwellige Wellpappe, zweiwellige Wellpappe und dreiwellige Wellpappe.
Wellpappe
Eignet sich besonders gut für Verpackungen, die einen hohen Stoßschutz bieten und schwere Inhalte tragen müssen. Definition nach DIN 55468 T1: Wellpappe ist eine Packstoff aus einer oder mehreren Lagen eines gewellten Papiers, das zwischen mehreren Lagen eines anderen Papiers oder Kartons geklebt ist.
Zweiwellige Wellpappe
Zwei Lagen Wellpappe, die durch eine Lage gewellten Papiers oder Kartons miteinander verklebt sind. Die Außenflächen werden ebenfalls mit Papier oder Karton verklebt. Daher wird die zweiwellige Wellpappe auch Doppelwelle genannt (Beispiel EB-Welle).